Rekordniveau bei der Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse

Die Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen hat im Jahr 2025 einen Höchststand erreicht.

Die Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen hat im Jahr 2025 einen Höchststand erreicht. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes wurden rund 76.200 neue Anerkennungsanträge gestellt, sieben Prozent mehr als im Vorjahr. Insgesamt wurden etwa 86.600 Verfahren positiv beschieden, ein Plus von knapp zehn Prozent. Damit setzt sich der Wachstumstrend fort, auch wenn dieser gegenüber den Vorjahren etwas nachgelassen hat.

Das Anerkennungsmonitoring des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB), welches die bundesrechtlich geregelten Berufe auswertet, zeigt, dass insbesondere Berufe im Gesundheitswesen die Nachfrage prägen. Die meisten Anträge entfielen auf Pflegefachpersonen sowie Ärzt*innen. Bei den Staaten, in denen die Berufsqualifikation erworben wurde, lagen die Türkei, Syrien und die Ukraine vorn. Besonders stark stieg die Zahl der Anträge aus Syrien und der Ukraine, während Anträge aus Bosnien und Herzegowina deutlich zurückgingen.

Die Ergebnisse unterstreichen die wachsende und zentrale Bedeutung der beruflichen Anerkennung für die Fachkräftesicherung in Deutschland. Laut BIBB endeten 44 Prozent der abgeschlossenen Verfahren mit einer vollen Gleichwertigkeit, weitere 45 Prozent mit der Auflage einer Ausgleichsmaßnahme. Ablehnungen blieben mit weniger als zwei Prozent die Ausnahme.

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