Der am gestrigen Mittwoch, 21. Februar, veröffentlichte Bericht zum Anerkennungsgesetz 2023 zeigt, dass die Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse so stark nachgefragt wird wie noch nie. Der Bericht informiert über den Stand und die Weiterentwicklung der Berufsanerkennungsverfahren.
Die Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen wurde seit 2012 fast 365.000-mal beantragt. Im Vergleich zum letzten Anerkennungsbericht 2019 (187.000) hat die Zahl der Anträge um 95 Prozent zugenommen. Laut Bericht wurden allein im Jahr 2022 insgesamt 54.261 Anerkennungsverfahren beschieden, das sind so viele wie nie zuvor. Von der Anerkennung profitiert besonders das Gesundheitswesen, denn die Anträge auf Anerkennung entfielen insbesondere auf die Referenzberufe Gesundheits- und Krankenpflegerin und Gesundheits- und Krankenpfleger beziehungsweise Pflegefachfrau und Pflegefachmann, Ärztin und Arzt.
Der Bericht nimmt auch die Rolle von Begleitstrukturen in den Blick, die zum Beispiel von den Kammern, dem Förderprogramm IQ – Integration durch Qualifizierung und vielen anderen Akteuren bereitgestellt werden: „Spezialisierte Beratungs- und Qualifizierungsangebote sind tragende Säulen auf dem Weg zur Anerkennung.“
Den Bericht zum Anerkennungsgesetz 2023 zum Download finden Sie hier.
