Eine neue Studie der Qualifikations- und Berufsprojektionen (QuBe-Projekt) untersucht, inwieweit sich die Zielsetzungen der neuen Bundesregierung auf die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt der Bundesrepublik Deutschland in Abgrenzung zu den Plänen der Vorgängerregierung (Große Koalition) auswirken könnten. Anhand einer Szenarioanalyse werden die daraus hervorgehenden Fachkräftebedarfe abgeschätzt und aufgezeigt, inwieweit diese vom Angebot gedeckt werden können. Diese Wirkungsanalyse beschränkt sich dabei auf einen Zeitraum bis zum Jahr 2030 und wurde als IAB-Forschungsbericht veröffentlicht.
Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass die Maßnahmen bis 2030 positive ökonomische Impulse erzeugen und insgesamt zu einer gesteigerten Wirtschaftskraft führen werden. Dies hat entsprechend positive Folgen für den Arbeitsmarkt: So werden ab 2025 etwa 400.000 Erwerbstätige zusätzlich benötigt. Ebenso werden durch die besseren Wirtschaftsaussichten langfristig zwischen 200.000 und 250.000 Personen zusätzlich ihre Arbeitskraft anbieten.
Das QuBe-Projekt wird unter der gemeinsamen Leitung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) und des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung (GWS) durchgeführt.
Die vollständige Mitteilung des BIBB und die Möglichkeit zum Download der Studie finden Sie hier.
