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Qualitätsstandards des Förderprogramms IQ für Existenzgründung

Eine qualitativ hochwertige Gründungsförderung von Migrantinnen und Migranten ist das Ziel. Das ist besonders wichtig, wenn eine Existenzgründung aus der Arbeitslosigkeit heraus erfolgt. Das Förderprogramm IQ arbeitet diesbezüglich an folgenden Qualitätsstandards:

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Anerkannte Qualitätstestierung für Gründungsberaterinnen und -berater

Am Anfang stand die Analyse der Ist-Situation: Öffentliche Beratungsdienste werden nur von einem guten Viertel der Gründungspersonen wahrgenommen – Steuerberater werden hier noch am häufigsten konsultiert. Auf den hinteren Rängen rangieren Gründungs- und Unternehmensberater. Wie stark Angebote von Kammern genutzt werden, hängt vor allem von der Zielgruppe ab. Am stärksten werden private Kontakte als „Beraterinnen und Berater“ in Anspruch genommen. Bei der Frage nach der Inanspruchnahme von Beratungsdiensten werden am häufigsten die Steuerberater genannt.

Charakteristika des Beratungsmarktes für eine Existenzgründung aus der Arbeitslosigkeit sind daher eine große Intransparenz und dementsprechend ein Informationsdefizit. Berater und Beraterinnen müssen in der Lage sein, eine sehr heterogene Zielgruppe zu begleiten – doch diesen hohen Anforderungen stehen keinerlei Mindestanforderungen für die Tätigkeit gegenüber sowie die Praxis, dass die meisten Beratenden dies als Nebenerwerb machen.

Nun gibt es zwar seit einigen Jahren verschiedene Testats- oder Zertifikatsmodelle, aber weniger als  fünf Prozent der Gründungsberaterinnen und -berater sind testiert oder zertifiziert. Der Facharbeitskreis Existenzgründung hat daher folgende Kriterien entwickelt:

  • Leistungs- und Kompetenzprofil für Beratende von Gründungspersonen und Selbständigen entwickeln und anerkennen.
    • Qualitätstestierung oder -zertifizierung durch die Kostenträger einfordern, die durch unabhängige Dritte erfolgt.
    • Kriterien für Testierende oder Zertifizierende festlegen.
    • Einen Ausbildungsgang zur Gründungsberaterin oder zum -berater an Hochschulen aufbauen.
    • Fort- und Weiterbildungsangebote für Gründungsberatende entwickeln und bereithalten.

 

Weitere Informationen:
„Individuelle und bedarfsgerechte Unterstützung für Gründungspersonen aus der Arbeitslosigkeit“, Download
„Professionalisierung der Gründungsberatung“, Download

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